Herzlich Willkommen

Kennen Sie die Sopranistin Eva Bauchmüller?

Anders als man es gerne und oft hört, wurde sie 1987 in Düren nicht als Sängerin sondern als Baby geboren. 20 Jahre später beginnt sie ihr Gesangsstudium bei Frau Prof. Klesie Kelly-Moog an der Musikhochschule Köln.

Schon während der Schulzeit hatte sie ein Faible dafür entwickelt, klassisch zu singen. Also entschied sie sich, zu versuchen ihr Hobby (wie sie selbst sagt) bzw. ihr Talent (wie alle anderen sagen) zum Beruf zu machen.

Gesagt. Getan. 2012 schloss Eva Bauchmüller ihr Studium erfolgreich mit dem Diplom ab, welches sie hier und da mit Meisterkursen „garnierte“, um gesanglich und darstellerisch noch mehr zu lernen – u.a. bei Regisseur Michael Hampe in Montepulciano und bei den Kammersängern Hanna Schwarz und Hans Sotin in Bayreuth.

Auch wenn sie in und rund um ihre Heimatstadt schon diverse Konzerte gesungen hatte, schnupperte Eva Bauchmüller während ihres Studiums erste „echte“ Bühnenluft an der Oper Köln. Und zwar in gleich sechs Produktionen für Kinder im alten Pfandhaus. Auf den Brettern, die für Klein & Groß rund 60 Minuten lang die Welt bedeuten.

So erweckte sie z.B. das Schneewittchen im gleichnamigen Werk von Marius Felix Lange zum Leben oder zankte als böse Schwester Hartwige das liebe Aschenputtel in der Fassung von Ermanno Wolf-Ferrari.

Der Sprung auf die große Bühne ließ dann auch nicht lange auf sich warten. 2013 sang sie in der Oper Köln die Novizin in Puccinis Suor Angelica, unter der musikalischen Leitung von Will Humburg.

Im selben Jahr zog es sie dann auch an das Theater Münster, wo sie seit der Spielzeit 2013/2014 als festes Ensemblemitglied in die unterschiedlichsten Rollen ihres Stimmfachs schlüpft, um ihnen mit Gesang und Schauspiel einen ganz eigenen Charakter zu verleihen. Immer mit dem Anspruch auf der Opernbühne nie Eva Bauchmüller zu sein, sondern die Person, die sie darstellt.

Sehr zur Freude des Publikums lieh sie also Körper und Stimme unter anderem der Papagena in Mozarts Zauberflöte in der gefeierten Inszenierung von Kobie van Rensburg, Frasquita in Bizets Carmen, Dalinda in Ariodante von Händel, Gretel in Humperdincks Hänsel und Gretel, Despina in Mozarts Così fan tutte und der Celia in Händels Oper Lucio Cornelio Silla an der Oper Halle im Rahmen der Händel Festspiele 2015 und 2016.

Und da auch die jüngsten Zuschauer Eva Bauchmüller nach wie vor am Herzen liegen, zögerte sie nicht als ihr die Rolle der Sängerin in Peter und der Wolf von Markus Reyhani und dem Kinderstück Gold! von Leonard Evers vom Jungen Theater Münster angeboten wurden.

Wenn sie dann mal nicht als jemand anderes auf der Bühne steht, rennt, tanzt, krabbelt, springt, leidet, lacht, weint, flüstert…. widmet sich Eva Bauchmüller auch intensiv dem Lied- und Konzertfach. So sang sie bspw. den Sopranpart in op.115 Manfred von Robert Schumann und in Gustav Mahlers Sinfonie Nr. 2 C-Moll im Rahmen der Sinfoniekonzerte des Sinfonieorchesters Münster.

„Der Applaus ist das Brot des Künstlers“ sagte Johannes Gross. „Dann müssten ja Auszeichnungen der Kuchen der Künstler sein“ sagt Eva Bauchmüller. Sie liebt Kuchen jeglicher Fasson und freut sich daher riesig, dass sie Stipendiatin des Richard Wagner Verbandes Köln ist, beim Bundeswettbewerb Gesang 2014 mit dem Preis der Kurt und Felicitas Vössing-Stiftung und dem der Walter und Charlotte Hamel-Stiftung gleich zwei Förderpreise gewinnen konnte und in der Spielzeit 2015/2016 den Publikumspreis „Volksbühnentaler“ vom Theaterring Volksbühne entgegennehmen durfte.

Was will man mehr? Damit es auch in Zukunft Brot und vielleicht auch das eine oder andere Stück Kuchen gibt, will Eva Bauchmüller jeden Tag ein Stückchen besser werden. Dafür arbeitet sie an ihrer Stimme und Technik mit Gundula Hintz in Berlin, lernt italienisch, lässt sich von anderen Künstlern und Künsten inspirieren, gibt selber Gesangsunterricht, hält sich mit Hockey fit und beobachtet das alltägliche Leben.

Das beste von allem will sie für Sie auf die Bühne bringen.