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Herzlich Willkommen

Kennen Sie die Sopranistin Eva Bauchmüller?

Im November 1987 wurde Eva Bauchmüller als jüngstes von fünf Kindern in Düren geboren. Schon während der Schulzeit hatte sie ein Faible dafür entwickelt, klassisch zu singen. Also entschied sie sich, zu versuchen ihr Hobby zum Beruf zu machen.

Gesagt. Getan. 2012 schloss Eva Bauchmüller an der Musikhochschule Köln ihr Gesangsstudium bei Prof. Klesie Kelly-Moog erfolgreich mit dem Diplom ab, welches sie hier und da mit Meisterkursen „garnierte“, um gesanglich und darstellerisch noch mehr zu lernen – u.a. bei Regisseur Michael Hampe in Montepulciano und bei den Kammersängern Hanna Schwarz und Hans Sotin in Bayreuth oder bei dem Dirigenten Laurent Pillot auf Schloss Henfenfeld.

Erste „echte“ Bühnenluft schnupperte Eva Bauchmüller an der Oper Köln. Und zwar in gleich sechs Produktionen für Kinder im alten Pfandhaus. Auf den Brettern, die für Klein & Groß rund 60 Minuten lang die Welt bedeuten.

So erweckte sie z.B. das Schneewittchen im gleichnamigen Werk von Marius Felix Lange zum Leben oder verwandelte sich in eine Krake in der Jazzoper (UA) Vom Fischer und seiner Frau von Ingfried Hoffmann.

Der Sprung auf die große Bühne ließ dann auch nicht lange auf sich warten. 2013 sang sie in der Oper Köln die Novizin in Puccinis Suor Angelica, unter der musikalischen Leitung von Will Humburg und der Regie von Eva-Maria Höckmayr.

Im selben Jahr zog es sie dann auch an das Theater Münster, wo sie von 2013/2014 bis 2016/17 als festes Ensemblemitglied in die unterschiedlichsten Rollen ihres Stimmfachs schlüpfte, um ihnen mit Gesang und Schauspiel einen ganz eigenen Charakter zu verleihen. Immer mit dem Anspruch auf der Opernbühne nie Eva Bauchmüller zu sein, sondern die Person, die sie darstellt.

Sehr zur Freude des Publikums lieh sie also Körper und Stimme unter anderem der Papagena in Mozarts Zauberflöte in der gefeierten Inszenierung von Kobie van Rensburg, Frasquita in Bizets Carmen, Dalinda in Ariodante von Händel, Gretel in Humperdincks Hänsel und Gretel, Despina in Mozarts Così fan tutte und dem Ännchen in Der Freischütz von Carl Maria von Weber.

Und da auch die jüngsten Zuschauer Eva Bauchmüller nach wie vor am Herzen liegen, zögerte sie nicht als ihr die Rolle der Sängerin in Peter und der Wolf von Markus Reyhani und dem Kinderstück Gold! von Leonard Evers vom Jungen Theater Münster angeboten wurden.

Ein Gastengagement führte sie zu den Händel Festspiele 2015 und 2016 nach Halle, wo sie die Celia in Händels Oper Lucio Cornelio Silla sang.

Wenn sie dann mal nicht als jemand anderes auf der Bühne steht, rennt, tanzt, krabbelt, springt, leidet, lacht, weint, flüstert…. widmet sich Eva Bauchmüller auch intensiv dem Lied- und Konzertfach. So sang sie bspw. den Sopranpart in op.115 Manfred von Robert Schumann, in Gustav Mahlers Sinfonie Nr. 2 C-Moll im Rahmen der Sinfoniekonzerte des Sinfonieorchesters Münster oder interpretierte gemeinsam mit dem Pianisten und Komponisten Thorsten Schmid-Kapfenburg in der U2 des Theaters Münster einen besonderen Liederabend.

In der aktuellen Spielzeit wird Eva Bauchmüller in den Wiederaufnahmen von Hänsel und Gretel und Gold! auf den Bühnen des Theater Münsters stehen. Weiterhin wird sie an der Schauburg München in Peter und der Wolf in einer Inszenierung von Thomas Hollaender zu sehen sein.

„Der Applaus ist das Brot des Künstlers“ sagte Johannes Gross. „Dann müssten ja Auszeichnungen der Kuchen der Künstler sein“ sagt Eva Bauchmüller. Sie liebt Kuchen jeglicher Fasson und freut sich daher riesig, dass sie Stipendiatin des Richard Wagner Verbandes Köln ist, beim Bundeswettbewerb Gesang 2014 mit dem Preis der Kurt und Felicitas Vössing-Stiftung und dem der Walter und Charlotte Hamel-Stiftung gleich zwei Förderpreise gewinnen konnte und in der Spielzeit 2015/2016 den Publikumspreis „Volksbühnentaler“ vom Theaterring Volksbühne entgegennehmen durfte. Am Ende der Spielzeit 2016/17 durfte Eva Bauchmüller sich über den Preis der Gesellschaft der Musik- und Theaterfreunde Münsterland freuen.

Was will man mehr? Damit es auch in Zukunft Brot und vielleicht auch das eine oder andere Stück Kuchen gibt, will Eva Bauchmüller jeden Tag ein Stückchen besser werden. Dafür arbeitet sie an ihrer Stimme und Technik mit Gundula Hintz in Berlin, lernt italienisch, lässt sich von anderen Künstlern und Künsten inspirieren, gibt selber Gesangsunterricht, hält sich mit Hockey fit und beobachtet das alltägliche Leben.

Das beste von allem will sie für Sie auf die Bühne bringen.